Malta und Gozo

zum Kennenlernen


(15. – 22. 5. 2016)

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Tempel aus der Steinzeit und barocke Kirchen erzählen von der langen Geschichte der Inseln.
Die malerischen Buchten und bizarren Felsformationen zogen uns in ihren Bann.

Nach der Ankunft in Luga fahren wir entlang welliger Hügellandschaften zu unserem Hotel in Mellieha. Nach der Ankunft erkunden wir die Umgebung des Hotels.

2. Tag: Traumhaftes Valetta

Von den Barrakka-Gärten genießen wir einen traumhaften Blick auf den Hafen Vallettas und die "drei alten Städte" Vittoriosa, Cospicua und Senglea, in denen die Geschichte der Kreuzritter auf Malta begann. Wir besuchen den Großmeisterpalast, in dem bis 2014 das Parlament getagt hat. "Il Palazz", wie der Palast von den Maltesern genannt wird, lädt nicht zuletzt wegen seines schattigen Innenhofes zum Verweilen ein. In der St. John's Co-Kathedrale verbergen sich hinter schlichten Fassaden unschätzbare Werte. Die gesamte Bodenfläche der Kathedrale besteht aus Gräbern der Ordensmitglieder. Neben Caravaggios berühmtem Gemälde "Die Enthauptung Johannes des Täufers" bewundern wir die von Mattia Preti bemalten Gewölbe. Es bleibt noch ein wenig Freizeit, bevor abschließend ein Besuch der Malta-Experience-Show auf dem Programm steht. Diese Multivisionsshow verschafft uns einen Überblick über Maltas beeindruckende Geschichte und Kultur der vergangenen Jahrhunderte.

3. Tag: Mdina und die Klippen von Dingli
Die erste Etappe des heutigen Ausflugs führt uns in die "schweigende Stadt" Mdina, die ehemalige Hauptstadt im Herzen der Insel. Die von Mauern umgebene Stadt mit ihren mittelalterlichen Gebäuden und Stadttoren ist heute noch der Sitz des maltesischen Adels. Auf einem Stadtspaziergang durch die engen Gassen entdecken wir die Kathedrale und genießen eine traumhafte Aussicht von der Festungsmauer. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir die nahegelegene Stadt Rabat, die im Jahre 870 von Mdina getrennt wurde und sich zu einer weitaus lebhafteren Stadt entwickelte. Wir besuchen die St. PauFs Grotte, die Wiege des Christentums auf Malta. Ein weiteres Highlight sind die unterirdischen Katakomben mit einem Labyrinth aus Gängen, Grabstätten und einer Vielzahl von Räumen. Zu den gigantischen Naturschönheiten zählen vor allem die Klippen von Dingli. In deren Nachbarschaft stößt man auf die mysteriösen Schleifspuren früherer Kulturen.

4. Tag: Schwesterinsel Gozo
Eine 20-minütige Überfahrt bringt uns per Fähre zur Schwesterinsel Gozo. Obgleich beide Inseln eine ähnliche Geschichte haben, hat Gozo dennoch einen ganz eigenständigen Charme. Drei Berge dominieren das grüne Land, das reicher und malerischer wirkt als das der größeren Insel Malta. In Dwejra zeigt Gozo seine natürliche Schönheit: Das Meer hat einen Binnensee ausgebildet und es erhebt sich das Azure-Window, ein malerischer Felsen an der Steilküste. Wir lassen von hier unseren Blick über das Meer schweifen und genießen diesen etwas abgeschiedenen Ort. Weiter besuchen wir die Zitadelle von Victoria, die hoch über der Hauptstadt auf dem Tafelberg thront, und fahren zur malerischen Bucht von Xlendi. Zum Abschluss des Tages sehen wir den Tempel von Ggantija, der so gewaltig ist, dass man sagt, er müsse von einer Riesin erbaut worden sein.

5. Tag: Eine abendliche Lichterfahrt
Nach einem freien Tag nehmen wir an einer abendlichen Busfahrt teil. Von Mellieha aus starten wir in das an den Großen Hafen angrenzende Vittoriosa, eine der alten "drei Städte". Vittoriosa - auch Birgu genannt - war erstes Hauptquartier der Ritter um 1 530. Dort spazieren wir durch die engen, von vielen historischen Häusern und Kirchen gesäumten Straßen und erleben die besondere Atmosphäre dieser schönen Stadt. Am Ende des Spaziergangs kehren wir für eine kleine Pause in eine typische Weinbar ein. Anschließend genießen wir das mit Lichtern geschmückte Malta: vom großen Hafen zu den atemberaubenden Befestigungsanlagen der Hauptstadt Valletta, entlang der Küstenstraße über Sliema nach St. Julians. Danach geht die Fahrt vorbei an der ehemaligen Hauptstadt Maltas - Mdina - zurück zum Hotel. Besonders bei Nacht entfaltet Mdina seinen besonderen Zauber, wenn man die wunderschön beleuchtete Kuppel der Kathedrale erblickt.

6. Tag: Blaue Grotte und Steinzeit-Tempel
An der südlichen Küste besitzt auch Malta eine faszinierende "Blaue Grotte", die sich wegen der Lichtverhältnisse am Vormittag zu einem Besuch anbietet. Die Bootsfahrt ist stark wetterabhängig, erlaubt uns aber gerade noch einen abenteuerlichen Ausflug. Weiter fahren wir zu den prähistorischen Tempelanlagen von Hagar Qim, die bereits seit über 5.000 Jahren ihre Besucher empfangen. In einem stillgelegten Steinbruch besuchen wir das "Limestone Heritage". Hier erhalten wir interessante Einblicke in das Steinmetz-Handwerk und dürfen sogar selbst Hand anlegen. Im Fischerdörfchen Marsaxlokk liegen bunte Holzboote vor Anker, und man kann hier und da zusehen, wie die Fischer ihren Fang ausladen und die Netze flicken. Anschließend besichtigen wir Ghar Dalam, die "Höhle der Finsternis" eine der ersten Wohnstätten der Ureinwohner Maltas.

7. Tag: Lust auf eine mediterrane Gartentour?
Heute nutzen wir die Gelegenheit, einen Tag nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Trotzdem nehmen wir an einer optionalen, halbtägigen mediterranen Gartentour teil, denn es kommt Farbe ins Spiel. Wir entdecken die grünen Gärten Maltas und erleben die sonst recht felsige Mittelmeerinsel von Ihrer charmanten, farbenprächtigen Seite. Wir beginnen die Reise mit dem Besuch des bekannten San Anton Garten in Attard, der direkt an den Präsidentenpalast anschließt und mit vielen exotischen Pflanzen aus aller Welt aufwarten kann. Nach einem Spaziergang durch diese grüne "Oase" besichtigen wir den Palazzo Parisio. Der Palazzo wird aufgrund seiner luxuriösen Architektur, den Verzierungen und seinem langen klassischen Garten zurecht als "Miniversailles" beschrieben. Der Palazzo Parisio befindet sich im Zentrum der Ortschaft Naxxar, hinter einer trügerischen wie auch faszinierend bescheidenen Fassade. Wir besichtigen sowohl den Palast als auch die Gärten. Zum Abschluss des Tages und auf dem Weg zurück ins Hotel machen wir eine kleine Pause und bestaunen an der Westküste der Insel die vielleicht schönste Sandbucht Maltas die "Golden Bay" mit ihrem leuchtenden Sand und dem dahinterliegenden türkisfarbenen Meer.

8. Tag: Heimreise oder Anschlussurlaub
Mit vielen neuen Eindrücken fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück in die Heimat.

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